Seele verwüstet Körper.

Ich war gerade mal vier, als mein Vater versuchte, mich umzubringen. Einzelheiten ersparen wir uns hier, ich habe sie vor Jahren einmal in der „Mensch-Otto-Show“ auf Bayern 3 geschildert. Jedenfalls entkam ich den mörderischen Händen meines Erzeugers zweimal mit letzter Kraft. Seinen dritten – und infolge meines bereits eintretenden Kreislaufzusammenbruchs ziemlich sicher terminalen – Versuch musste er unerwartet abbrechen, da sich von ferne ein Ehepaar mit einem Kind näherte. Diese drei, die mir wohl das Leben retteten, sehe ich noch bis zum heutigen Tage vor mir. Barsch zur Rückfahrt kommandiert, musste ich im Auto stehen, damit die Sitze sauber blieben, denn ich hatte mich vor Angst vollgepisst.

Als ich tränenüberströmt, kopflos brüllend und zutiefst verstört wieder in unser Haus trat, sehnte ich mich nach nichts mehr als nach den Armen meiner Stiefmutter Traudi. „In Zeiten der Gefahr suchen Entenjunge die Nähe der Mutter, selbst wenn sie von dieser misshandelt werden.“, schreibt es der Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt.

Doch als ich mit letzter Kraft die Treppe vom Laden zur Wohnung hinaufkroch, thronte oben ein Eisblock im weißen Ladenkittel und starrte mich angewidert an. Kaum waren wir im Obergeschoss angelangt, schrie sie meinen Vater hysterisch nieder, wieso „der da“ denn immer noch lebend herumlaufe. Alle drei gingen wir ins Wohnzimmer, und dort legte sie ihm eine derartige Szene hin, dass ich kindliches Mitleid mit ihm empfand, denn er wusste sich nur noch stammelnd vor ihr zu rechtfertigen. Ihr Hassgeschrei ging gnadenlos weiter, meine verzweifelten Bitten um eine trockene Hose wurden kalt ignoriert. Erst als ich begann mich auszuziehen, weil der Urin mir inzwischen meine Oberschenkel verätzte, warf sie mir voller Verachtung eine frische Hose vor die Füße. Mein geschluchztes „Ich hab doch nichts getan!“ wurde von Beiden im Chor niedergezischt. „Wenn du da eiii-nemmm was davon erzählst, aber dann geht´s dir schlecht! Aberrr daaaannn geht´s dir schlecht!“, geiferten sie beide im Chor. Immerhin, ich hielt mich bis Mitte meiner Fünfziger daran.

Schwerstens traumatisiert und seelisch am Ende, irrte ich am nächsten Vormittag durch unser Anwesen. Ich sehnte mich nach Schutz und nach Geborgenheit, denn so richtig begriffen hatte ich das alles nicht. Deshalb – siehe Eibl-Eibesfeldt – schlich ich deprimiert die Treppe hinauf zu unserem Wohnzimmer, in der Hoffnung, sie würden wenigstens jetzt wieder nett zu mir sein, während ich mir den Kopf zermarterte, wo ich denn böse gewesen war. Tatsächlich fand ich meinen Vater und meine Stiefmutter in einem erbitterten Streit vor. Sofort befahlen sie mir, das Zimmer zu verlassen, doch ich widerstand: „Ich möcht´ bei euch sein, ihr seid doch meine Eltern!“
Sie stutzten. So hatten sie es wohl noch gar nicht gesehen.

„Is eh egal mit dem!“, zischte Traudi.

Wie schon am Vortag setzte ich mich auf den Boden und machte mich ganz klein. Ich traute meinen Ohren nicht: Meine Stiefmutter drängte meinen Vater mit allen Mitteln, mit Drohungen und mit Verhöhnungen, seinen gescheiterten Versuch wenigstens heute im zweiten Anlauf zu vollenden und mit mir jetzt endlich loszufahren, „damit des endlich amal erledigt is!“
Der Plan, den ich erst viele Jahre später begriff, war teuflisch gewesen: Mein Vater hatte mich insgesamt dreimal mit dem Gesicht in den Boden gedrückt, direkt am Uferrand der Amper. Offensichtlich sollte ich bewusstlos gemacht werden, ohne dass es Strangulationsmarken gab, damit er mich dann in den Fluss werfen konnte. So würde es aussehen wie ein Ertrinkungstod. Geifernd verhöhnte meine Stiefmutter seine Soldatenehre, auf die er als Weltkriegsteilnehmer und unbelehrbarer Nazi nichts kommen ließ, und so schob er alle Schuld auf mich: „Der hat sich ja so aufg´führt!“, sagte er immer und immer wieder. – Sprich: Ich hatte ihn in verbotener Weise daran gehindert, dem Wunsch seiner deutschen Gattin – nicht weniger braun als mein Erzeuger – nachzukommen.

Ich fühlte mich schuldig. Doch, so klein ich war, begriff ich auch: Ich durfte hier nur deshalb zuhören, weil „eh egal“ bedeutete, dass meine Lebensspanne gerade zu Ende ging und ich schon bald niemandem mehr von dem Vorfall erzählen können würde.

Trotz aller ehelicher Einpeitschungen, – ich sehe meinen Vater heute noch sitzen, eingespreizt mit allen Vieren, wie er sich wand und sich sträubte, mich wenigstens heute pflichtgemäß um die Ecke zu bringen. – Gewiss nicht aus Mitgefühl mit mir, sondern weil er nach seinem „depperten Herumgemurks´“ das Tatrisiko nicht ein weiteres Mal auf sich nehmen wollte. Obwohl, wie meine Stiefmutter gellend schrie, es kaum zu glauben war, dass einer, der „im Krieg ja sooo viele kalt g´macht“ habe, sich in meinem Falle als jämmerlicher Stümper entpuppte. Anders gesagt: Er konnte mit seinen Heldentaten herumprotzen wie er wollte, am Ende zählten nur die Beweise.  Wenn er sich schon bei einem Vierjährigen in die Hosen machte, dann konnte man sich den Rest ja denken.
„Unser sauberner Herr Krieger, haha, des kannst jemand anderem erzählen!“

Mein Vater, dem es jetzt doch langsam über die Hutschnur ging, begann sie anzubrüllen, und prompt saß Traudi theatralisch weinend auf der Couch und wischte sich ihre Tränen ab. Eine Zeit lang herrschte eisiges Schweigen.

„Traudi“, seufzte mein Vater schließlich, „Traudi, des nützt jetzt alles nix. Mir müssen den jetzt aufziehen!“ Eben noch ein Häufchen unglücklicher Ehefrau, fuhr sie ihn nun an, als wollte sie auch ihn umbringen.
„Mir müssen den jetzt aufziehen!“, wiederholte er mit einem Blick voller Ekel auf mich. Ich lauschte erstarrt und fragte mich, ob ich jetzt doch weiterleben durfte, und wie so etwas dann aussehen würde.

Wenn meine Stiefmutter sehr wütend war, verfiel sie in einen eigenartigen, schneidend hohen Singsang, wie ich ihn sonst bei keinem anderen Menschen je zu hören bekam: „Du-musst-aber-gar-nicht-glauben, dass-du-den-jetzt-mir-an-den-Hals-hängst…“, trillerte sie, „des-musst-du-fei´-gar-nicht-glaubennn…!“.
Ich brauch euch doch, grübelte ich erschreckt, wie soll ich denn sonst groß werden? Immerhin, meine Mutter war mit einem anderen Mann durchgebrannt, als ich zweieinhalb war, und hatte mich kalt kalkulierend zurückgelassen. Meine anfänglichen Hoffnungen auf eine neue „liebe Mami“ waren schon Tage nach Papas zweiter Hochzeit den Bach runter gegangen.
Ohne einen Blick für mich erhob Traudi sich und trampelte wütend die Treppe hinunter in den Laden, um dort die Kunden zu bedienen, als sei nie etwas gewesen.
„Schau, dass d´nauskommst!“, brüllte mein Vater mich mit überschlagender Stimme an.

Ich beschreibe dies hier alles nicht, um mich auszuweinen oder wehleidig die Ungerechtigkeit der Welt zu beklagen, schließlich habe ich es längst hinter mir und bin im Leben ganz erfolgreich. Doch meine Jahrzehnte lange Beschäftigung mit der Psychoanalyse lässt mich auch hier nicht los, und ich möchte ein paar Gedanken dazu einbringen. Nicht zuletzt, weil die Dame drei Jahre später einen weiteren perfiden Versuch unternahm, mich von jemand anderem töten zu lassen, doch ging ihre Rechnung wieder nicht auf, weil genau der mich schützte.

Ab diesem Tag war der Hass, mit dem die Beiden mich verfolgten und täglich übelst schikanierten, jenseits aller Erträglichkeit. Natürlich habe ich im Rahmen meiner eigenen Tiefenanalyse darüber gesprochen und erhielt eine plausible Erklärung: „Stellen Sie sich mal vor, wie die sich gefühlt haben müssen: Jedes Mal, wenn die Sie sahen, waren sie wütend, dass Sie immer noch lebten. Zugleich erinnerte Ihr Anblick die Zwei unentwegt an ihr Scheitern UND an ihre Schuld.“ Klingt plausibel. Die nachfolgenden Jahre jedenfalls würde ich niemandem wünschen, und die Versuche, wenn schon nicht mein Leben, dann doch wenigstens meine Zukunft zu zerstören, waren zahlreich.

Mit der hübschen Traudi allerdings geschah etwas Eigenartiges: Die ersten vier-fünf Jahre drangsalierte sie mich mit einem selbstgefälligen Sadismus, der jeder Beschreibung spottete. Dann allerdings veränderte ihr Wesen sich immer mehr, denn einerseits bestand sie fast nur noch aus Hass mir gegenüber, andererseits aber war erkennbar auch jedes Selbstwertgefühl aus ihr gewichen, und sie schien unter einer Riesenlast von Erklärungsdruck zu stehen. Äußerungen massivsten Selbsthasses nahmen immer mehr zu. Selber noch Heranwachsender, konnte ich erkennen, dass sie dabei war, seelisch zu zerbrechen.

Dann begann  sie zu putzen.

Anfangs betrachtete ich es als eine ihrer zahlreichen Marotten, bald aber  begann ich sie für ziemlich „plemplem“ zu halten, denn sie putzte eindeutig mehr Dreck weg, als wir jemals zu erzeugen vermochten. Die folgenden Jahre verbrachte sie mit kaum noch etwas anderem und versuchte verbissen, etwas abzuwaschen, was sich in diesem Leben nicht mehr abwaschen ließ. Unschwer zu sehen, dass sie einen verzweifelten Wunsch nach Selbstreinigung nach außen projizierte, um ihn wenigstens dort symbolhaft vollführen zu können. Sogar unter dem Dachstuhl fuhrwerkte sie noch mit Wischlappen, Kehrschaufel und Handbesen herum und war jeden Abend fix und fertig, wobei ihre Mimik unschwer verriet, wie sehr sie litt. Zugleich forderte sie in einer gestelzten Klein-Mädchen-Art die Anerkennung für ihr Wirken ein und damit unsere Bestätigung, dass sie etwas Gutes getan hatte und eine ganz, ganz „Brave“ war. – Nur erhielt sie Beides nicht, denn wir waren nur noch genervt von ihrem zwanghaften Fimmel, dem sie das gesamte Leben in unserem Haus unterwarf.

Im weiteren Verlauf begann sie über Rückenschmerzen zu klagen und über Taubheitsgefühle in den Händen. Ihr offenes Bein, das sie seit der Geburt meiner Halbschwester mit sich herumtrug, verheilte ohnehin nicht mehr. Regelmäßig suchte sie nun einen Heilpraktiker auf, der sie angeblich wieder einrenkte und ihr wirkungslose Substanzen spritzte, wenngleich er ihr keine brauchbare Diagnose zu nennen vermochte, geschweige denn eine wirksame Therapie. Die folgenden Jahre ging es weiter abwärts mit ihr, und schließlich waren alle Empfindungen aus ihren Händen gewichen: Sie konnte sich mit dem Brotmesser die halbe Daumenkuppe amputieren, ohne dass sie etwas spürte. Nur der grässliche Anblick und der Blutfluss zeigten ihr, dass sie sich gerade verstümmelt hatte. Es geschah immer häufiger, ihre Attraktivität hatte sie längst verloren, wirkte völlig verblüht und immer deprimierter. Ich fragte mich, was mit ihr los war, denn normalerweise schaut man beim Schneiden ja auf seine Hände, damit nichts passiert. – Hatte da ein unbewusster Wunsch nach Selbstbestrafung durchgeschlagen?
Die Putzorgien schienen sie irgendwie zu stabilisieren.

Schließlich, mit weiterem körperlichen Abbau, erhielt sie in einer Münchener Klinik die Diagnose „Syringomyelie“, eine sehr seltene Erkrankung, bei der sich im Rückenmark der Wirbelsäule ein schlauchförmiger Hohlraum beträchtlicher Größe bildet. Infolge der damit verbundenen Quetschung des Rückenmarks kommt es zu einer Vielzahl neurologischer Ausfälle, so auch bei Traudi: Sie fühlte nichts mehr. – Psychosomatisch betrachtet, eine bemerkenswerte Äußerung von Psyche und Soma!

Nach einer gescheiterten Operation erwachte sie als Pflegefall mit Krallenhänden und verbrachte zwölf unglückliche Jahre im Rollstuhl in einem Pflegeheim. Schließlich fiel sie in ein wochenlanges Koma und starb auf erbärmlichste Weise.

An einer Krankheit des Fühlens.

Es sah aus, als hätte der Wunsch, den eigenen heftigen Gefühlen zu entkommen, sie in den Tod getrieben. – Der Gedanke ist mehr als bloße Spekulation, denn schon in seinem Klassiker „Krankheit als Konflikt“ schreibt Alexander Mitscherlich: „Krankheit ist die Antwort des fühlenden Individuums in hilfloser Lage.“

Es geht mir nun gewiss nicht darum, alte Rechnungen mit einer Verstorbenen zu begleichen. Nur, was die Psychosomatik betrifft, kenne ich bis heute keinen Fall, dessen Verlauf eindringlicher wäre. Kann es also tatsächlich sein, dass Gefühle körperlich krank machen können und sich dazu noch ein „Zielorgan“ suchen? Die Antwort ist eindeutig: Ja! Genauso wie Glücksgefühle und Wohlgefühl zu Gesundheit und Heilung beitragen, wirken Belastungen, Anspannungen, Schuld und Druck pathogen: Zu einem bestimmten Zeitpunkt schlagen Gefühle auf den Körper durch – sogenannte „Konversion“ – und bringen diesen zum Entgleisen. Alexander Mitscherlich zum Beispiel nahm an, dass bis zu 60-80 Prozent (!) körperlicher Erkrankungen einen psychischen Auslöser oder zumindest eine psychische Mitbeteiligung haben. Andere Zahlen liegen zwischen 13 und 25 Prozent. Die klassische Medizin bestreitet das oft, – oft blasiert, manchmal richtig eingeschnappt. Nur wird man das getrost als psychische Abwehrreaktion deuten dürfen, um unliebsame Gefühle abwehren zu können: Aufgabe des klassischen Arzt- und Körperbildes?

„Das Konversionssymptom stellt eine Möglichkeit dar, psychischen Stress zu bewältigen. Es ist der Preis, den das Individuum bezahlt, wenn es einen Konflikt und die mit ihm verbundenen Gefühle von Angst, Wut, Verzweiflung, Scham, Ekel nicht erträgt, sondern ihn mithilfe eines körperlich erlebten Symptoms neutralisiert.“ So beschreibt es Adler in Uexkülls Klassiker „Psychosomatische Medizin“. Uexküll selbst bezeichnet das Konversionssyndrom (also eine Anzahl zusammenhängender Symptome) als ein Handlungsbruchstück mit Ausdruckscharakter (!). „Der Patient… bringt darin ein Stück individueller Wirklichkeit zum Ausdruck: das heißt, er erlebt sich als blind, heiser, von Schmerzen heimgesucht und berichtet seiner Umgebung und seinem Arzt über diese Wirklichkeit.“

Nach Freud war es dabei sogar möglich, von den körperlichen Missempfindungen direkt auf die dahinterliegenden psychischen Konflikte zu schließen. Demnach ist die Verschiebung der Gefühle auf körperliche Symptome als Abwehrmechanismus zu verstehen, der den Umgang mit den schwierigen Lebenssituationen verbessern soll. Es ist erwiesen, dass sowohl bei körperlichen Erkrankungen die Psyche einen Einfluss hat, als auch umgekehrt der Zustand des Körpers psychische Störungen mit beeinflusst. „Einem solchen Symptom also liegt die Fähigkeit des psychischen Apparats zugrunde, unerträgliche Wünsche, Gedanken und Fantasien aus dem Bewusstsein zu entfernen und sie stattdessen in der Körpersprache auszudrücken. Der Träger des Wunsches stellt nur die Körperveränderung fest, weiß aber nicht, dass ein Wunsch dahintersteckt. Im Symptom wird zusätzlich die den Wunsch unterdrückende Strebung ausgedrückt.“ (Uexküll)

Man wird also davon ausgehen können, dass sowohl Traudi als auch mein Vater mit der durch mein Überleben entstandenen Situation emotional völlig überfordert waren. Während Konversion in einfacheren Fällen noch bedeutet, dass körperliche Symptome OHNE organische Ursache entstehen, ergab sich aus der Gesamtsituation wohl ein besonders schwerer Fall. Wie sollte man auch damit umgehen, noch dazu, wenn der Überlebende diese emotionalen Vorgänge tagtäglich durch seine  bloße Existenz provozierte? Bei aller Vorsicht scheint mir, dass sich in Traudis Schicksal zwei unbewusste Wünsche manifestierten: Einerseits wohl, da sie ebenfalls von einem sehr autoritären Elternhaus geprägt war, eine ausgeprägte Tendenz sich selber herunterzumachen und sich in vielen kleinen autoaggressiven Akten zu bestrafen. (Ob für die Tat oder für deren Scheitern oder beides zusammen, lassen wir offen.) Unübersehbar allerdings war in all den Jahren auch, dass sie an einem Chaos explodierender Gefühle wie Hass, Scham, Schuld, Ekel, Verzweiflung, etc. immer mehr zugrunde ging und dazu in einem hysterischen Kontrollwahn ausdrückte, dass sie die Kontrolle über ihr seelisches Geschehen verloren hatte. Am Ende verwirklichte sie beide Wünsche im Krankheitsgeschehen: Taubheit und Selbstzerstörung.
Mein Vater übrigens starb an einem nächtlichen Blutsturz, er hätte sein Leben nicht treffender ausdrücken können. Friede beider Asche.

3 Idee über “Seele verwüstet Körper.

  1. Kai Uwe Peters sagt:

    Die Krankheit als Botschaft. Wenn wir diese dann verstehen würden und in das Unterbewusstsein eindringen würden. Die Medizin und ihre Wissenschaft bekämpfen lediglich Symptome, die Heilung aber kann nur von uns selbst kommen. C.G. Jung sagte hierzu: „Bis Sie das Unbewusste bewusst machen, wird es Ihr Leben lenken und Sie werden es Schicksal nennen.“

    Ihre Seele muss schon eine Menge an Erlebtem gespeichert haben, dass Sie das aushalten konnten. Wie doch auch hier eines der Geistigen Gesetze (Tepperwein) von Ursache und Wirkung greift. Denn das hat Ihren Weg bestimmt und auch Ihre Berufswahl. Aber auch das ist kein Zufall, dass ich Ihre Essays sehr aufmerksam lese. Sie sollten wohl „Vergebung“ lernen, zunächst sich selbst gegenüber und dann gegenüber Ihren „Eltern“.

    Herzliche Grüße
    Kai Uwe Peters

  2. Elisabeth Loehr Haenig sagt:

    Die Schaetzung, dass bis zu 80% der Erkrankungen eine psychische Ursache haben, halte ich fuer sehr realistisch und erschrekend. Die arme Trudi hat sich selbst zerstoert!

  3. Andrea Aurbach sagt:

    Wow, wie traurig und verstörend für ein kleines Kind, das auf Gedeih und Verderb diesen unfähigen, emotional tauben „Eltern“ ausgeliefert war. Es hilft auch erstmal nicht, zu forschen warum sie so sadistisch und kaltherzig geworden sind, das macht das Entsetzliche nicht mehr rückgängig. Aber was hilft, ist, sich um das verletzte, einsame und nach Liebe sehnende kleine Kind innen drin zu kümmern und ihm die Geborgenheit, den Schutz und die Liebe (Eigenliebe) zu geben, die es so schmerzlich vermisst hat. Die Geschichte hat mich sehr berührt, ich kämpfe mit den Tränen. Ich schätze Ihre Essays und Aufsätze sehr, Sie haben letztendlich aus Dreck einen Palast gebaut, so wie Sie es in einer anderen Geschichte mal geschrieben hatten. Oder aus Gift Medizin. Meine Hochachtung für Sie und Ihr Lebenswerk. Sie haben nicht nur sich selbst gerettet, sondern ganz vielen anderen Menschen Hilfestellung gegeben und sie ermutigt nicht aufzugeben. Bitte machen Sie weiter, ich wünsche Ihnen ein gutes Leben mit viel Freude und Liebe.

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